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DIY – Knete ganz einfach selber machen (ohne Alaun)

DIY für den Alltag mit Kindern: Bunte Knete selbst herstellen

Glitzer-Knete für Kinder selber machen… Da kommt doch direkt Lust auf!

Kaum ein Spielzeug ist so spannend wie Knete. Sie trainiert die Motorik, die Haptik und schult das Auge. Im Kopf reifen Ideen heran, was man aus der Knete formen könnte und mit welchen Werkzeugen das am besten gelingen kann.

Kleine Kinderhände setzen diese Vorstellungen dann um. Manchmal scheitern sie, weil ein Knetvorhaben vielleicht einfach nicht möglich ist. Manchmal scheitern sie, weil die Motorik noch nicht alles hergibt.

Durch Rückkopplung an das Gehirn hat dein Kind die Chance, einen „Fehler“ wiedergutzumachen, so dass das Bauwerk vielleicht doch noch gelingt.

Oft gelingen diese kleinen Vorhaben und dein Kind sieht: „Es hat geklappt! Das habe ICH gebaut!“

Sichtbarer Erfolg treibt Kinder an. Die natürliche Neugier wird dann befriedigt, wenn es ihnen gelingt, ihre kreativen Ideen in die Tat umzusetzen.

So unterschiedlich sind Kinder: Feldforschung beim Kneten

Auch wenn ich hier jetzt keine wissenschaftliche Studie führen möchte, so meine ich, beim Kneten lassen sich bestimmte Charakterzüge von Kindern total gut erkennen!

Ein perfektionistisch veranlagtes Kind wird so lange an seinem Kunstwerk feilen, bis es zu einhundert Prozent gelingt – vorher ist es nicht zufrieden.

Kinder mit einer geringen Frustrationsgrenze geben relativ schnell auf, wenn sie merken: „So wie ich mir das vorstelle, klappt es nicht!“

Geduldige Kinder und Tagträumer können Ewigkeiten ohne erkennbares Ziel vor sich hin kneten und genießen es, wie sich die Knete zwischen ihren Fingern anfühlt und wie die Konsistenz sich unter Bearbeitung verändert.

Besonders kreative Köpfe werden sich allerhand Material für die Bearbeitung der Knete suchen und wahre Wunderwelten daraus erschaffen, die dann sogar zum Leben erweckt werden.

Haptik und Motorik

Haptisch veranlagte Menschen berühren gerne Dinge. Knete verändert ihre Temperatur, Festigkeit und Bearbeitbarkeit während man mit ihr hantiert. Für zahlreiche Menschen ist das ein besonderer Spaß und Raum für neue Erfahrungen und Entdeckungen.

Nicht umsonst ist Knete ein beliebtes Instrument – nicht nur in Kindergärten, sondern auch in Seniorenheimen oder bei Ergotherapien.

Sie stimuliert die Sinne und regt den Geist an. Und das obwohl kaum etwas leichter herzustellen ist als Knete!

Warum sollte man Knete selbst herstellen?

Man muss Knete natürlich nicht selbst herstellen. Ich selbst habe damit vor einigen Jahren angefangen, weil ich den Bedarf meiner Kinder kaum mehr decken konnte.

Oft gab es auch Frust, weil die Farben zu einem nicht ansprechenden Braun oder Grau vermischt waren. Oder – wer kennt es nicht? – man öffnet das gelbe Döschen und heraus fällt ein unförmiger STEIN aus getrockneter Knete.

Nachhaltigkeit geht anders.

Aus diesem Grund habe ich mich vor ein paar Jahren auf die Suche nach einem einfachen Rezept für Knete gemacht. Die Seite, auf der ich es entdeckt habe, gibt es scheinbar nicht mehr.

Aus diesem Grund habe ich kürzlich nochmal recherchiert, um euch ein Rezept zu verlinken. Nachdem ich zwei davon ausprobiert habe, dachte ich: „Nee, ich teile einfach mein Lieblingsrezept!“

Zum Glück habe ich es im Kopf und könnte noch im Schlaf Knete herstellen…

Knete ohne Alaun – warum?

Was ist Alaun überhaupt? Ähnlich wie das Palmöl im Nutella sorgt Alaun dafür, dass Knete schön geschmeidig ist. So kann man sie leichter formen und bearbeiten. Eine tolle Sache, sollte man meinen!

Leider ist Alaun nicht genießbar und sollte daher nicht gegessen werden.

Meine Kinder wissen zwar, dass die Knete nicht zum Essen da ist, aber ich möchte ihnen auch nicht permanent beim Spielen auf die Finger sehen. Da gehe ich lieber auf Nummer Sicher!

„Komm, Mama, kochen wir wieder Knete!“

Das Herstellen von Knete macht Spaß. Wie beim Backen kann man dabei die Kinder helfen lassen und welches Kind hilft bitteschön nicht gerne?

Etwas aufpassen sollte man, wenn es um das Zuführen des kochenden Wassers geht. Verbrühungen sind kein Spaß…

Spätestens aber, wenn es darum geht, die Knete einzufärben, können Kinder super mithelfen. Bei uns ist immer schon die Zubereitung ein riesiger Spaß für die Kinder!

Während sie kneten, putze ich dann die Küche… 😉

Mutter Geissleins Rezept für Knete

Zunächst solltest du zusammen mit deinen Kindern alles soweit vorbereiten, dass du dann loslegen kannst und nicht ständig neue Zutaten herrichten, abwiegen und wegräumen musst.

Mit nur einer Handvoll Zutaten kannst du mit deinem Kind die Knete selbst herstellen und so gestalten, wie sich euch am besten gefällt!

Ihr braucht für den Grundteig:

  • Knapp 450g Mehl (ist dir der Teig noch zu schleimig, kannst du noch etwas zugeben)
  • 225g Salz
  • 3 EL Speiseöl (Raps- und Sonnenblumenöl eignen sich besonders gut, Olivenöl eher nicht)
  • 2 EL Zitronensäure (diese macht die Knete haltbar)
  • 500ml Wasser

Für die individuelle Farbe:

  • Lebensmittelfarbe (wir verwenden gerne diese, im Notfall tut es aber auch die aus dem Supermarkt)
  • Glitzerpulver

So macht ihr die Knete selbst

Stelle zunächst das Wasser in einem Topf auf den Herd. Die trockenen Bestandteile vermengst du etwas und gibst das Öl dazu. Sobald dein Wasser kocht, kannst du es langsam in die Masse kippen und alles mit dem Knethaken deines Rührgeräts gut durcharbeiten.

Anfangs können Kinder hierbei noch gut helfen. Da der Teig aber immer zäher wird, solltest du auf jeden Fall die Schüssel gut festhalten und irgendwann selbst übernehmen.

Sobald die Knete sich beim bearbeiten gut vom Rand der Schüssel löst, ist sie eigentlich fertig.

Ein ähnliches Rezept habe ich auf diesem tollen Blog entdeckt. Wir verwenden aber einfach mehr Mehl, weil mir die Knete nach diesem Rezept einfach zu klebrig wird.

Knete, wie dein Kind sie möchte

Um die Knete nun aufzuhübschen, verwendest du Lebensmittelfarbe. Nimm am besten ein Gel oder flüssige Farbe, denn diese lässt sich leicht einarbeiten. Pulverfarben führen oft zu ungleichmäßiger Farbverteilung oder es bleiben Klümpchen.

Die Menge, die du zugeben musst, hängt davon ab, wie knallig das Ergebnis werden soll. Ihr könnt dabei ruhig etwas herumexperimentieren.

Wollt ihr verschiedene Farben, teilst du den Teig einfach in kleinere Teile.

Wir machen meistens nur eine Farbe frisch und verwenden dann noch Reste einer bereits älteren Knete. Die Farbe führen wir direkt in die Teigschüssel bei und rühren sie mit dem Knethaken ein.

Falls ihr die Farbe gemeinsam einkneten wollt, empfehlen sich Einweghandschuhe, denn gerade kräftige Farben machen auch die Hände bunt, was leider nicht so schnell wieder abgeht… Beachtet dabei bitte auch, dass die Knete anfangs noch heiß sein kann. Vor allem im Inneren hält sich die Wärme sehr gut. Das solltest du also vorher testen.

Zum Schluss könnt ihr dann noch Bastelglitzer in die Knete machen. Ob ihr den Glitzer in der gleichen Farbe verwendet oder lieber einen Kontrast setzt, entscheidet ihr ganz frei. Eben so, wie es euch am besten gefällt.

Verwendet aber nicht zu viel, denn als „trockener Bestandteil“ kann der Glitzer die Knete weniger geschmeidig machen. Damit werdet ihr dann nicht glücklich…

Welches Werkzeug braucht dein Kind zu Kneten?

Die Regel lautet: Alles kann, nichts muss!

Wenn die Knete mit Liebe hergestellt wurde, macht das Kneten noch mehr Spaß!

Hier wird oft komplett ohne Werkzeug geknetet. Manchmal verwenden unsere Kinder aber Förmchen zum Plätzchenbacken, mein Fondant-Besteck und eigentlich immer die Teigrolle. Beim Schweden gibt es diese in den Backsets für die Spielküche.

Auch Sandspielzeug kommt hier oft zum Einsatz. Besonders gerne Eistüten oder Cupcake Formen.

Lass dein Kind einfach experimentieren und stelle anfangs vielleicht gar nicht so viel Werkzeug zur Verfügung.

Werke für die Ewigkeit

Sollte mal ein besonders schönes Kunstwerk entstanden sein, könnt ihr es ein bis zwei Tage trocknen lassen oder bei es niedriger Hitze für ein bis zwei Stunden in den Backofen geben.

Voluminöse Kunstwerke platzen dabei aber gerne mal. Vielleicht beschränkt ihr euch deshalb auf eher filigrane Werke.

Mutter Geisslein wünscht viel Spaß beim Zubereiten und Spielen

UND JETZT VIEL SPAß!

Wenn du mein Rezept mit deinen Kindern mal ausprobieren möchtest, freut mich das total. Ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude damit wie unsere Kinder!

Gerne dürft ihr die DIY Anleitung auch teilen, Feedback ist ebenso erwünscht.

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Warum ich die Reiselust an meine Kinder weitergeben möchte

Reiselust: So hat mich das Fieber gepackt

Ich zeige euch die Welt

Wie ihr wisst, lieben wir das Reisen. Ein Leben ohne Urlaube ist vor allem für die Kinder und mich unvorstellbar. Unterbewusst war mir das sicher immer schon bewusst, – woher wäre sonst diese ständige Wanderlust gekommen? – aber so richtig bewusst wurde mir das erst im Jahr 2016.

2014 und 2015 waren tolle Jahre für mich, was das Reisen angeht. Ostern verbrachten wir im Disneyland Paris. Zusammen mit meiner Großen und meiner Mutter war ich in der 23 Schwangerschaftswoche mit Kind Nr. 2 in Dubai: eine krasse Erfahrung! Im März 2015 ging es dann mit zwei Kindern erst nochmal ins Disneyland und dann im Mai nach New York, denn der Wunsch meiner Mama war es immer gewesen, ihren 60. Geburtstag dort zu feiern… Nichts lieber als das!

Im August war ich dann alleine mit Kind und Baby in den USA bei meiner Cousine, wo wir den Sommer verbrachten. Über einen Monat waren wir dort – die letzte große Reise, bevor die Große schulpflichtig wurde und wir einem Labrador Welpen ein Zuhause schenken wollten.

Im darauffolgenden Winter ist meine Mama nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Kind Nr. 3 kam zur Welt und unser Haus war eine Dauerbaustelle. 2016 gab es tatsächlich keinen Urlaub. 2017 wären wir dann beinahe auch daheim geblieben, sind dann aber spontan samt Hund auf die Ostsee Insel Rügen.

Strand und Sonne – mehr brauche ich nicht, um glücklich zu sein

Nur kurz Strandluft schnuppern und ich bin wieder bei mir. Alle Sorgen und all der Alltagsstress fallen von mir ab. Es gibt nichts, was beruhigender auf mich wirkt als die Wellen, die manchmal sanft, manchmal kraftvoll kommen und gehen. Das Meer heilt meine Seele. Ja, das klingt kitschig… Ist aber so!

Auch bei meinen Kindern erkenne ich diese Leidenschaft wieder. Bis auf Nr. 3 sind alle vier schon im ersten Lebensjahr verreist, hatten Sand zwischen den Zehen und Salzwasser an ihrer Haut.

Was regt die Fantasie mehr an als ein Sandstrand mit Wasser zum Matschen, Formen und Bauen? Was ist spannender für Kinder als Kontakt zu anderen Kindern aufzubauen, die vielleicht sogar eine andere Sprache sprechen? Und wo bitteschön schmeckt eine Limo so gut wie an der Strandbar?

Gardasee in Italien – auch in meiner Kindheit schon ein beliebtes Ziel für Kurztrips mit Mama

Die schönsten Kindheitserinnerungen

Es mag sein, dass ich das ganze Thema rund um das Verreisen etwas romantisiere. Das liegt wohl daran, dass einige meiner schönsten Erinnerungen aus der Kindheit Urlaubserinnerungen sind. Das bedeutet nicht, dass meine Kindheit außerhalb der Urlaube nicht schön gewesen wäre, nein. Es bedeutet nur, dass die Urlaubszeit immer eine ganz besondere Zeit für mich war, die mich bis heute stark prägt.

Meine Mama war alleinerziehend und hat es trotzdem immer geschafft, uns tolle Urlaube zu ermöglichen. Italien stand mindestens einmal im Jahr auf dem Plan. Ganz am Anfang sind wir immer mit dem örtlichen Reisebus und einer großen Gruppe nach Miramare. Später sind wir nach – meist nachts – mit dem Auto aufgebrochen und konnten dann schon morgens das Meer erschnuppern. Größtenteils verschlug es uns nach Lido di Jesolo an die Adria.

Mamas erster Flug

Vor meiner Einschulung war es dann so weit: Meine Mama hatte die erste Flugreise für uns gebucht. Das Ziel war damals Tunesien – noch heute eines meiner Lieblingsländer. Der Flug war natürlich das absolute Highlight! Ich spüre noch immer das Kribbeln im Bauch, als das Flugzeug beschleunigte, um dann abzuheben. Unbeschreiblich.

Es zog uns immer wieder in solche Länder. Wir waren eben typische Pauschaltouristen… Sommer, Sonne, Strand, Pool und Essen. All Inclusive hatten wir aber nie, das war dann doch zu teuer. Gefehlt hat aber dennoch nichts.

Die erste Langstrecke: Auf geht´s in die USA

Mit zwölf wurde dann ein kleiner Traum war und ich flog mit meiner Mutter nach Miami, Florida. Der erste Langstreckenflug war ein Erlebnis. Ich war geflasht davon, dass jeder Passagier der Lauda Air über einen eigenen Fernseher verfügen konnte. Und die Filmauswahl! Fantastisch! Ganze sieben Mal habe ich mir Miss Undercover angesehen, zweimal auf Deutsch, fünfmal auf Englisch…

Traumhafte zehn Tage verbrachten wir dann in Florida. Key West, Fort Lauderdale, Naples, die Everglades und so viel mehr lagen auf unserer Route. Unser Hotel war das Abbild des Diners aus Pulp Fictions… Vintage Cars und der typische Diner Style, großes Kino.

Von diesem Urlaub blieb leider kein einziges Foto zurück. Alle acht Filme, die wir mit unserem alten Fotoapparat geschossen hatten, waren bei der Heimreise im Koffer. Alle acht Filme wurden durch die Röntgen-Kontrolle zerstört. Bis heute lebt die Erinnerung an Florida nur in meinem Kopf weiter.

Zum Glück können wir diese Erinnerungen neu aufleben lassen, wenn wir 2020 nach Florida fliegen! Ich freue mich darauf, Kindern und Mann all das zu zeigen, was kein Fotoalbum zeigen kann…

Die Liebe zu fremden Kulturen

Als Jugendliche nah ich an sämtlichen Austauschprogrammen teil und nahmen auch bei uns zu Hause Austauschschüler auf. Dieser Wunsch nach Austausch und Reisen, der sich in mir breitmachte, tat schon beinahe weh.

Bis heute habe ich aus dieser Zeit wertvolle Freunde, die ich jederzeit besuchen kann und die auch das ein oder andere Mal nach dem Austausch noch in Deutschland waren.

Die Liebe verschlägt einen oft ins Ausland

Dann lernte ich irgendwann einen US-Amerikaner kennen, mit dem ich lange Zeit hier in Deutschland zusammenlebte und mit dem ich auch oft seine Heimat besuchte.

Egal wie viel man reist, so richtig lernt man fremde Kulturen doch nur kennen, wenn man direkt im Ausland lebt oder zumindest enge Angehörige oder Freunde aus einem anderen Land hat.

Auch wenn die Beziehung nicht ewig gehalten hat, hat diese Zeit mich enorm geprägt. Die Lust aufs Reisen blieb dann auch, als ich schon Mutter war.

Reisen mit Baby und Kleinkind

Viele denken, sobald ein Kind da ist, sind tolle Urlaube Geschichte. ABER DAS MUSS NICHT SEIN!

Auch mit Kindern kann man reisen, Wichtig ist dabei nur, dass man Reisen so plant, dass sie auch für den Nachwuchs so stressfrei wie möglich sind.

Wenn Wasser zum Toben und Plantschen in der Nähe ist, ist das schon die halbe Miete!

Reisen mit Kind: Das sollte man beachten

  1. Wähle Ziele aus, die eine gute Infrastruktur und gute medizinische Versorgung haben. Im besten Fall kommt man ohne das Zweite aus, aber für den Notfall sollte es Möglichkeiten zur Versorgung geben.
  • Gestaltet den Zeitplan nicht zu straff. Getaktete Rundreisen sind toll, weil man viel sieht. Mit Kind sind sie allerdings häufig zu stressig. Deshalb planen wir unsere Reisen gerne selbst und setzen uns realistische Ziele, was Aktivitäten und Weiterreisen angeht.
  • Achte auf Aktivitäten für Kinder. Je familienfreundlicher das Urlaubsziel, desto größer ist meist das Angebot für Kinder. Das bedeutet nicht, dass man immer Animationsprogramm braucht, oft reicht ein flach abfallender Strand oder ein gutes Freibad in der Nähe. Wir achten zudem darauf, dass es Spielplätze in der Nähe gibt, wo unsere Kinder im besten Fall mit Einheimischen toben können.

Mehr Tipps für das Reisen mit Kindern packe ich euch demnächst in einen Blogpost. Nicht alles muss dabei beachtet werden, doch mit der richtigen Planung kann man einfach mehr aus seiner Reise herausholen, so dass die ganze Familie davon profitiert.

Reiselust weitergeben

Mir ist es wichtig, dass ich meine Reiselust an meine Kinder weitergebe in der Hoffnung, dass sie irgendwann genauso gerne die Welt erkunden wie ich. Ich wünsche ihnen, dass sie dadurch viele Möglichkeiten haben und nutzen können. Glückliche Menschen sollen sie werden. Wenn sie das Reisen dauerhaft nicht für sich entdecken, dann akzeptiere ich das natürlich auch, aber einen Grundstein möchte ich legen.

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Urlaub im Familienhotel: Die Fränkische Schweiz im Eibtaler Hof kennenlernen

Urlaub im Familienhotel: Der Eibtaler Hof bei Nürnberg

Die Anzahl an Familienhotels in Deutschland und Österreich hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Wenn man sich die Hotels oder zumindest ihre Websites mal genauer ansieht, merkt man schnell, dass es sich bei vielen davon um ehemalige Landgasthöfe handelt. Das bedeutet, diese Landgasthöfe haben ihr Konzept geändert, um eine neue Zielgruppe anzusprechen: Familien!

Ein riesiger Fuhrpark erwartet die Gäste des Eibtaler Hofs

Wer Influencern auf Instagram folgt, bekommt sogar noch mehr zu sehen als nackige Info. Mit Stories wird man durch das Hotel und durch dessen Angebot gelotst und man bekommt Lust darauf, seinen Kindern auch so einen bombastischen Urlaub zu ermöglichen.

Man stellt also eine Buchungsanfrage und kurz darauf kommt das bittere Erwachen: Familienhotels sind teuer. Sehr teuer.

Aber man kann auch Glück beim Preis haben

Das Angebot kann noch so viel beinhalten, aber wenn das Budget solch einen Urlaub nicht erlaubt, muss man sich von diesem Konzept leider oftmals verabschieden… Oder man sucht weiter und bucht Zeiträume, die außerhalb der Hauptsaison liegen! Gerade Familien mit kleineren, nicht schulpflichtigen Kindern sind da ja zum Glück etwas flexibler. Nachgeworfen werden einem die Zimmer zwar auch in der Nebensaison nicht, dennoch sind die Preise dann oft erschwinglich und passen deutlich besser ins Budget.

Nachdem wir immer mal wieder geschaut haben, welches Familotel für uns in Frage käme, sind wir am Jahresanfang beim Eibtaler Hof ganz in der Nähe von Nürnberg hängen geblieben. Familienurlaub in der Fränkischen Schweiz!

Zwei Nächte und eine kurze Anfahrt, die Kosten für uns überschaubar. Zack, gebucht.

Erste Eindrücke im Familienhotel

Am 02. Januar ging es dann los. Da man im Eibtaler Hof leider erst nachmittags einchecken kann, hatten wir die Befürchtung, uns im Ort herumdrücken zu müssen. Aber nein, weit gefehlt. Als wir uns angemeldet hatten, konnten wir bereits die ganzen Formalien zum Check-in abwickeln und bekamen direkt eine Einführung im Restaurant. Dort durften wir dann sogar am Mittagessen teilnehmen.

Das Essen: Bio kann so lecker sein!

Die Speisen in diesem Familotel sind fast komplett Bio. Gerade beim Abendessen haben wir gemerkt, dass der Chefkoch und sein Team beides können: Masse und Qualität. Neben Pasta, Kartoffelgerichten und Aufläufen gab es immer auch eine absolute Spezialität! Am ersten Abend hatten wir Waller, der wirklich traumhaft zubereitet war. Am zweiten Abend gab es Steak, auch wunderbar.

Am Buffet kann sich jeder bedienen. Für die Kinder gibt es sogar ein extra Buffet, das selbst die Kleinsten locker erreichen können. Auch ein Zapfhahn für Kinder steht zur Verfügung. Dort können Wasser und Säfte gezapft werden. Cola & Co gibt es nur an den „ausgewachsenen“ Zapfhähnen. Für die Allerkleinsten gab es kostenlos Milchpulver von Holle (!) sowie Gläschen.

Aktiver Urlaub auf dem Bauernhof

Im Anschluss an das Mittagsessen sahen wir uns etwas auf dem Hof um. Der große Fuhrpark direkt vor dem Eingang hat es unseren Kindern direkt angetan. Auch der Papa musste ran und wurde flugs zum Zugpferd einer Kinderkutsche. Danach wurden die Tiere besucht: Pferde, Ponys, Esel, Ziegen und Kühe. Obwohl wir selbst auf dem Land leben, war es für die Kinder super, mit den Tieren auf Tuchfühlung zu gehen. Selbstverständlich ließ sich meine Große danach direkt zum Wanderritt am nächsten Morgen anmelden!

Urlaub auf dem Bauernhof – allerlei Tiere warten auf die Kinder

Zimmer und Wohnungen für Familien

Unser Wohnzimmer im Familienhotel: Reichlich Platz für uns alle

Endlich konnten wir unser Zimmer… Ich korrigiere: Endlich konnten wir unsere Wohnung beziehen. Drei Schlafzimmer, ein großes Badezimmer und eine extra Toilette rundeten das Gesamtbild ab. Unser Hotspot war aber das gemütliche Wohnzimmer mit angegliederter Küche. Wir fühlten uns sofort wohl dort, konnten aber nicht lange bleiben, denn der erste große Termin wartete: die Kinderdisco!

Auch wenn am 02. Januar die meisten Silvestergäste bereits abgereist waren und die Kinderschar etwas kleiner war, schaffte es der sympathische Animateur, die Kinder mitzureißen… Ein bisschen Sand und Sonne, dann hätten wir uns gefühlt wie im Clubhotel Sommerurlaub! Wirklich sehr gut gemacht…

Direkt danach zog es uns dann noch ins Hallenbad. Dieses ist wirklich ein wahrer Traum. Sehr neu und gepflegt, nicht groß, aber absolut ausreichend, wohl temperiert und durch Lichtschläuche an der Decke total gemütlich – für uns ideal! Direkt nebenan gibt es auch eine Sauna, in die auch die Kinder dürfen. Unsere Kinder lieben Sauna und Dampfbad. Leider dürfen sie meist nicht mit, weshalb ich immer dankbar bin, wenn sie es doch dürfen.

Hallenbad und Wellness Bereich im Eibtaler Hof: Hier kann man die Seele baumeln lassen!

Erschöpft und müde ging es dann zum Abendessen. Die Große wollte am nächsten Tag einen Kletterkurs belegen. „Hm, wir wissen nicht, ob der Lehrer am Wochenende Zeit hat, geplant ist nicht, dass er kommt“, hieß es. Kurz darauf war die Liste für den Kletterkurs da und wir konnten buchen. Im Eibtaler Hof versucht man wirklich, auf die Wünsche einzelner Gäste einzugehen.

So standen am nächsten Tag der Wanderritt und ein Kletterkurs auf dem Programm. Die Kleinsten vergnügten sich im Spielzimmer, wo mit Riesenlego und Softbausteinen wahre Wunderwelten erschaffen wurden. Nachdem die Große mit ihrem Silber-Abzeichen im Klettern vom Kurs zurückgekommen war, wurde für den Abreisetag gleich nochmal ein Kurs in der Kletterhalle gebucht.

Kletterkurse und vieles mehr gibt es in diesem Familotel

Bye Bye Eibtaler Hof

Am nächsten Morgen hieß es, ein letztes Mal frühstücken. Dieses Mal überraschte uns Happy, der Familotel-Clown. Jedes Geburtstagskind wurde beglückwünscht und im Anschluss gab es noch eine kleine Minidisco, ein wunderbarer Start in den Tag.

Wir verbrachten noch ein wenig Zeit in der Spielscheune, nachdem wir unsere Ferienwohnung geräumt hatten. Die Große brachte an diesem Tag das Gold-Abzeichen im Klettern vom Kurs zurück!

Wieder durften wir am Mittagessen teilnehmen, bei dem wir auch unsere Goodie Bag vom Hotel durchstöberten… Bio Pasta und vieles mehr war darin. Man kann also sagen, dass wir nicht nur herzlich aufgenommen, sondern auch großzügig verabschiedet wurden.

I mog di!

Unser Fazit zum Eibtaler Hof

Wir waren gewiss nicht das letzte Mal im Eibtaler Hof. Dort gibt es für uns noch so viele Dinge zu entdecken. Der Schwimmteich zum Beispiel! Die schönen Wanderwege! Die Tierfütterung morgens, die wir leider zweimal verschlafen haben! Wir kommen wieder und freuen uns schon jetzt sehr darauf!

DER PLAYMOBIL FUNPARK

Der Playmobil Funpark in Zirndorf bei Nürnberg

Weihnachten im Playmobil Funpark

Wer strahlende Kinderaugen sehen will, ist hier richtig! Ich bin ein großer Fan von Freizeitparks. Dabei sind es aber nicht die Achterbahnen mit 432-fachem Looping, die mich begeistern, sondern vielmehr die Liebe zum Detail. Ich korrigiere also: Ich bin ein großer Fan von Themenparks.

Als Kind war ich direkt nach der Gründung im Disneyland Resort Paris. Mehrfach. Ich habe es wachsen sehen und die Erinnerungen an die Urlaube dort habe ich noch heute im Kopf. Ich bin mir sicher, meine Augen haben damals gestrahlt. Und genau das wünsche ich mir für meine Kinder auch.

Aber man muss einfach mal realistisch bleiben… Mit damals noch zwei Kindern waren wir im Disneyland. Mit vier Kindern könnten wir für das Geld aber auch All Inclusive Urlaub auf den Seychellen machen. Und man will ja auch nicht immer gleich Urlaub machen – ein schöner Tagesausflug reicht oft schon!

Eines unserer liebsten Ausflugsziele ist deshalb der Playmobil Funpark!

Playmobil Funpark Fakten

Anfahrt und Preise

Um ins Playmobilland, wie wir es seit jeher nennen, zu kommen, brauchen wir eine knappe Stunde, was ja wirklich vertretbar ist.

Die Eintrittspreise sind absolut moderat und auch für uns als sechsköpfige Familie ein paar Mal im Jahr drinnen. Selbstverständlich kommt bei Familien, die weiter weg wohnen, etwas mehr zusammen… Mehr Sprit, mehr Kilometer und manchmal ist vielleicht sogar eine Unterkunft nötig.

Mein Tipp: Das Hotel, das zum Park gehört, muss zwar wahnsinnig schön sein, aber wenn man kein Angebot ergattern kann, ist es nicht ganz billig. Bei begrenztem Budget könnt ihr euch aber ebenso gut eine Ferienwohnung suchen, vielleicht sogar über Airbnb! Verbindet den Ausflug mit dem Erkunden von Nürnberg – eine tolle Stadt erwartet euch!

Viele tolle Dinge kommen von dort, beispielsweise die Faber Castell Stifte, die besten Lebkuchen… und ICH – ja, ich bin dort geboren, wohne aber seit meinem ersten Geburtstag in der Oberpfalz.

Friendly Park, Friendly People

Der Park selbst ist in verschiedene Themenwelten gegliedert: Piraten, Dinosaurier, Bauernhof, Feenland oder der Wilde Westen erwarten dich und deine Kinder!

Im Sommer sorgen Wasserlandschaften für die nötige Abkühlung, bring also unbedingt Badekleidung mit. Aber auch, wenn du etwas vergessen hast, ist das kein Problem, denn im Park gibt es Wäschetrockner, die du gegen ein geringes Entgelt nutzen kannst!

Überhaupt ist das Playmobilland sehr familienfreundlich. In jedem Waschraum findest du Kindertoiletten, auf denen auch die Kleinsten selbstständig ihr Geschäft verrichten können. Auch Waschbecken extra für die Zwerge stehen parat. Liebevoll gestaltete Wickelräume und ein parkweites Rauchverbot sorgen dafür, dass Familien sich wohlfühlen.

Kleinkind im Playmobil Funpark
Überall können Playmobil Stücke getestet und bespielt werden

Der Biergarten und diverse kleine „Fressbuden“ stellen sicher, dass jeder etwas findet, was ihm schmeckt. Auch beim Essen sind die Preise übrigens angemessen. Das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden, beschleicht einen im Playmobil Funpark tatsächlich nie.

Die Friendly People in ihren bunten Polo Shirts, die im gesamten Park herumschwirren, sind Angestellte, die sicherstellen, dass alles läuft. Sie sind auf Zack und geben einem das Gefühl, dass Organisation und Sicherheit auch zu Stoßzeiten kein Problem sind.

Fun Fact: Die fünfjährige Hanna sucht ihre Familie

Noch nie habe ich so viele Durchsagen gehört, dass Kinder ihre Eltern suchen oder Eltern ein Kind vermissen wie im Playmobil Funpark. Gerade wenn wirklich viel Betrieb ist und man sich nur kurz aus den Augen verliert, kann es passieren, dass man sich nicht mehr findet. Aber niemand muss lange suchen. Die Friendly People sind stets schnell zur Stelle und kümmern sich darum, dass verlorene Kinder wieder zur Familie finden. Noch nie habe ich dort eine Durchsage zweimal gehört. Was bedeutet das? Die Zusammenführungen klappen reibungslos!

Am Eingang des Parks liegen Zettel aus, auf die man Namen und Handynummer schreiben kann. Entweder klebt man einen solchen Zettel an die Kleidung der Kinder oder man wählt ein Armband, auf das man die Informationen schreibt. Das hilft bei der Zusammenführung ungemein – nutze diese Option also unbedingt!

Und ja, auch eines meiner Kinder ist schon einmal verschwunden. Ganze vier Minuten sind vergangen zwischen, „Äh, wo ist denn Hanna?“, „die fünfjährige Hanna sucht ihre Familie“ und „ach Gott, da bist du ja!“. Auch wenn wir extrem erschrocken sind, wussten wir, dass die Suche nicht lange dauern würde.

Kinderfreundlicher Park
Wanted: Fünfjährige Hanna

Bayrische Detailverliebtheit

Bereits am Eingang spürt man die Liebe zum Detail. Diese zieht sich durch den gesamten Playmobil Funpark und es gibt wirklich keine Ecke, wo man ebendiese Liebe vermisst.

Liebevoll drapierte lebensgroße Playmobil Figuren zieren viele Orte, vor allem Weggabelungen. Auch große Playmobil Tiere findet man an jeder Ecke – die Hot Spots für Fotos übrigens. Zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder machen den Aufenthalt kurzweilig.

Mein Tipp: Nimm dir am Eingang einen Plan vom Park mit und setz dir zusammen mit deiner Familie ein Ziel. Du wirst erstaunt sein, wie oft ihr auf dem Weg dorthin an anderen Attraktionen pausieren werdet und wie sehr deine Kinder die Spielangebote lieben werden!

Zu jeder Saison findet sich außerdem tolle Deko im Playmobilland. Im Sommer blühen bunte Blumen und Rankgewächse sorgen für Schatten über Sitzbänken. Ob Oster, Halloween oder Weihnachten, die Detailverliebtheit der Parkbetreiber kennt keine Grenzen. Egal zu welcher Jahreszeit, im Playmobil Funpark strahlen Kinderaugen! Und die der Erwachsenen auch…

Outdoor Park? Ja, aber nicht nur!

Der Playmobil Funpark bietet auch an kalten oder regnerischen Tagen viel Unterhaltung.  Im HOB Center, also im Hauptgebäude des Parks findest du neben der Gastronomie eine große Arena, in deren Mitte regelmäßig tolle Dinge für die Kinder angeboten werden… Mini Disco oder Tombolas sind nur zwei dieser Angebote.

Außerdem findest du im HOB Center eine wahnsinnig große Spielwelt. Hier können sämtliche aktuelle Playmobil Sets bespielt werden. Das Drumherum ist – wie der gesamte Park – extrem liebevoll gestaltet.

Im Winter findest du vor dem HOB Center übrigens eine Eislaufbahn mit Schlittschuhverleih und mit Schiebetieren für die Zwerge, die noch nicht ohne Hilfe über das Eis gleiten können. Ihr müsst euch zwischendurch aufwärmen? Kein Problem, denn eure Schlittschuhe müsst ihr nur einmal bezahlen – gegen Vorlage des Kassenbons bekommt ihr problemlos ein neues Paar, wenn ihr wieder aufs Eis wollt.

Ein wahres Winterwunderland erwartet euch. Da nicht der gesamte Park nutzbar ist, ist übrigens im Winter der Eintrittspreis stark reduziert und sehr attraktiv.

Zusammenfassung

Der Playmobil Funpark ist einer der schönsten Themenparks, die ich jemals besucht habe. Ich bin froh, nicht weit weg zu wohnen. So haben wir nämlich öfter die Gelegenheit, für einen Tagesausflug hinzufahren. Aber ganz ehrlich: Selbst wenn wir eine weitere Anfahrt hätten oder gar übernachten müssten, weil der Weg zu weit ist, ich würde es tun. Vermutlich nicht nur einmal.

Im Playmobil Funpark kommt die gesamte Familie auf ihre Kosten. Dabei wird man nicht reizüberflutet oder muss lange Schlange stehen. Man kann einfach nur genießen! Plane am besten einen ganzen Tag ein, damit ihr ohne Stress alles sehen und nutzen könnt. Zum Schluss könnt ihr noch einen Abstecher durch den Shop machen und eure Lieblings-Spielzeuge direkt kaufen.

AIRBNB FÜR FAMILIEN

Urlaub mit Großfamilie über Airbnb? Klar doch, ab ins Elsass!

Hohlandsbourg im Elsass

Als freie Texterin treibe ich mich natürlich auch auf einigen Foren für Digitale Nomaden herum, denn die Nomaden sind Profis für ortsunabhängiges Arbeiten. Auch wenn ich in der Heimat arbeite, nutze ich das Wissen dieser Leute sehr gerne! Ein Tipp, der auch diesen Seiten regelmäßig fällt: Such dir eine günstige Unterkunft über Airbnb!

Du fragst dich, was Airbnb überhaupt ist? Kein Problem, ich erkläre es dir kurz. Der Grundgedanke dieser Plattform ist es, Wohnungen oder Zimmer für Zeiträume zu vermieten, in denen man selbst nicht zu Hause ist. Das Konzept ist also etwas anders als bei gewöhnlichen Ferienwohnungen und lange Zeit lang war es sogar verboten, Wohnungen oder Zimmer ausschließlich für Airbnb-Vermietungen zu nutzen. Zwischenzeitlich gibt es aber viele Anbieter, die das trotzdem tun! Jeder kann dort ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus vermieten. Andersrum kann man natürlich auch Unterkünfte weltweit suchen und diese mieten! Eine super Sache, wie ich finde!

Lange hatte ich meine Zweifel, ob Airbnb auch etwas für Familien mit Kindern ist. Ich hatte einfach Angst, irgendwo in einer Wohnung mit anderen Leuten zu landen, die sich gestört durch uns fühlen… Und auch davor, zu wenig Privatsphäre zu haben. Doch es gibt zahlreiche Einzelunterkünfte, sogar Häuser, in denen man ganz alleine und in Ruhe urlauben kann.

Letzten Herbst war es dann soweit! Da mich die Reiselust immer wieder packt, wälze ich oft nächtelang das Internet und überlege, welche Art von Urlaub möglich wäre für die angesetzte Reisezeit, die mögliche Entfernung des Ziels und natürlich für unser Budget. Für die Allerheiligen Ferien (Bayern) reizte mich das Elsass…

Die Fahrtzeit ins Elsass ist von uns aus überschaubar und außer Kosten für Benzin fällt dabei nicht großartig was an. Doch Hotels in den größeren Städten, zum Beispiel Straßburg, waren wegen der französischen Ferien ziemlich teuer. Plötzlich kam mir Airbnb in den Sinn!

Auf dem Unterkunfts-Portal fand ich direkt ein tolles Angebot: Ein kleines Reihenhaus in ruhiger Lange mitten in den Weinbergen, ganz nah an Colmar im beschaulichen Dörfchen Wintzenheim. Die Fotos sprachen uns direkt an und auch der Preis war für drei Übernachtungen mit knapp 200 Euro wirklich attraktiv! Der Ort selbst hatte eine Burg zu bieten, nämlich die Hohlandsbourg, auf der sogar Halloween Programm geboten war. Doch zum Urlaub selbst will ich euch in einem extra Artikel mehr erzählen. Hier soll es jetzt hauptsächlich um unsere Erfahrung mit Airbnb gehen. Zu unserer Unterkunft findest du übrigens hier.

Bereits vor unserem Elsass Urlaub hatten wir Kontakt mit dem Vermieter und konnten uns über wichtige Dinge vorab austauschen. Das alles läuft bei Airbnb sehr persönlich und nett ab. Die Anfahrt war ruhig und als wir ankamen, konnten wir unseren Schlüssel sowie den Sensor für das Hoftor über eine Schlüsselbox mit vorab bekanntgegebenem Code selbst entnehmen. Im Hof wartete bereits die Mutter unseres Vermieters auf uns, die nebenan residierte. Auch die zweite Partei des Reihenhauses war an Airbnb Urlauber vermietet.

Die freundliche Dame führte uns ins Haus und erklärte uns alles. Zu unserer großen Überraschung wartete im Kühlschrank eine Brotzeitplatte mit Elsässer Spezialitäten nebst einer Flasche regionalen Weißweins auf uns! Außerdem hatte die Dame sich die Mühe gemacht, uns einen Elsässer Hefekuchen zu backen – ein Traum! Das gehört allerdings nicht zum Standard. Am besten liest du mal Bewertungen deinen Hosts, also über deinen Gastgeber, durch. Solche Extras werden da oft lobend erwähnt.

Unsere Airbnb Unterkunft im Elsass war blitzsauber und wunderschön eingerichtet. Es war alles da, was wir brauchten. Von der Kaffeemaschine über Geschirr bis hin zu Spielsachen für Kinder aller Altersstufen. Sogar ein DVD Player mit einer großen Auswahl an Kinderfilmen war vorhanden. Aufgrund der Grenznähe liefen auch deutsche Fernsehsender sehr gut.

Weil ich ja auch im Urlaub immer ein bisschen arbeite, war es mir sehr wichtig, WLAN zu haben. Wenn du auf der Airbnb Website nach Unterkünften suchst, kannst du deine Präferenzen auch über die Filterfunktion eingeben. Aber auf der Seite deiner Unterkunft oder der zu deinem Host findest du darüber auch immer auf den ersten Blick wichtige Informationen.

Über Airbnb kannst du dann auch nach Aktivitäten in der Nähe suchen, was wirklich enorm praktisch ist. Du bekommst eigentlich alles aus einer Hand!

Die Abreise funktionierte ebenso geschmeidig wie alles andere und wir hatten vor der Abfahrt noch eine nette Unterhaltung mit der Mutter des Vermieters. Dabei haben wir ihr versprochen, oder angedroht 😉, wieder zu kommen. Natürlich haben wir ihr auch ein kleines Dankeschön dagelassen und ein paar Euro für die Sparbüchse ihrer Enkelkinder.

UNSER FAZIT ZU AIRBNB:

Airbnb ist eine tolle und meist günstige Art, eine Unterkunft für deine Reisen zu finden. Auch für Familien eignet sich die Plattform super gut! Sieh dich einfach in Ruhe um und such nach Angeboten, die zu dir oder zu euch als Familie passen. Sei bitte so fair und hinterlasse deinem Airbnb Host nach der Abreise eine Bewertung, damit andere Interessenten sehen, wie zufrieden zu warst. Auch Kritik ist dabei erlaubt, aber bleib bitte konstruktiv, ja?

Werden wir als Familie wieder über Airbnb verreisen? YES!!! Nächstes Mal sogar Übersee! An Allerheiligen 2020 fliegen wir als Familie nach Miami. Unser Airbnb Schmuckstück haben wir bereits gefunden 😊. Wenn es soweit ist, erzähle ich darüber natürlich gerne mehr!

Mutter Geisslein textet im Elass Airbnb

Wenn auch du schon Erfahrungen mit Airbnb gesammelt hast, lass gerne einen Kommentar da. Ich freue mich darüber und andere Leser bestimmt ebenso – Danke dafür 😊 und bis bald!

Mutter Geisslein

Mutter Geisslein – das bin ich!

Hallo! Es freut mich total, dass du hierher gefunden hast und dir Zeit nimmst, uns kennenzulernen!

Ich bin Ina, ein 1987er Jahrgang. Zusammen mit meinem Partner und unseren vier Kindern lebe ich im Eigenheim in meinem Heimatort… Ja, richtig. Ich bin nie von der Heimat losgekommen und trotzdem habe ich schon einiges von der Welt gesehen.

Genau das wünsche ich mir auch für unsere vier Kinder!

Sie sollen reisen, Ausflüge machen und die Welt entdecken. Aber auch im Alltag will ich ihre Augen leuchten sehen! Wir unternehmen viel, versuchen aber auch gezielt, mal für Langeweile zu sorgen. Denn genau wenn die Langeweile zuschlägt, sind Kinder oft am kreativsten! Dann wird aus einer Kiste Lego Duplo plötzlich ein Flughafen oder aus Geschwistern ein Sondereinsatzkommando, das in Fällen wie dem „kaputten Radiergummi“ ermittelt. Genau dann werden die schönsten Kunstwerke geschaffen und wunderbare Erinnerungen entstehen.

DIY ist neben dem Reisen eine unserer liebsten Beschäftigungen. Meist habe ich nachts verrückte Geistesblitze, welche Papa dann umsetzen darf – nach meinen Vorgaben versteht sich… Dabei meckert er meist, aber insgeheim findet er meine Ideen oft genauso toll wie die Kinder und ich.

Ansonsten lebt bei uns noch unsere alte Katze Coco. Ein VW Bus ist unser treuer Begleiter im Alltag.

Beruflich habe ich mich 2019 umorientiert. In der Elternzeit habe ich ein Fernstudium absolviert und bin seitdem als freie Texterin in deutscher und englischer Sprache unterwegs – von zu Hause aus und mit freier Zeiteinteilung! Ein absoluter Glücksgriff für mich, denn 9 to 5 wäre mit vier Kindern einfach nicht mehr denkbar.

Was gibt es sonst noch? Ich bin ziemlich klein… 1,57m steht im Ausweis, aber es könnte sein, dass ich damals eventuell minimal übertrieben habe. „Klein, aber oho“, pflegte meine Mama immer zu sagen. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber wenn ich mir unsere Kinder so ansehe, müssen doch ein paar Oho-Gene vorhanden sein, die ich weitergegeben habe.

Wer jetzt noch Lust hat, mehr von uns zu hören, der darf gerne durch den Blog stöbern. Wir nehmen dich mit auf unsere Ausflüge und Reisen, aber auch den alltäglichen Wahnsinn, die Irrungen und Wirrungen des Eltern-Seins und unsere DIY Projekte wollen wir dir nicht vorenthalten! Vielleicht können wir dich ja inspirieren. Wenn das der Fall ist, schreib mir gerne eine Nachricht, denn das ist das größte Lob, das es geben kann.

Viel Spaß bei Mutter Geißlein!